Feature

Libanons neuer Umweltminister

8. Juli 2019 Feature, Gedruckt, Web

Erstmals legt der neue Umweltminister im Libanon einen Müll-Masterplan vor. Ob dieser das Problem löst, ist umstritten. Jreissati hat als erste Amtshandlung schon mal die vertrocknete Pflanze im Büro ausgetauscht. Ein Zeichen dafür, dass man sich im Umweltministerium endlich um die Umwelt kümmert? Der Bericht über den Aktivismus des neuen Umweltministers ist in der taz zu lesen.

Comics in Kairo

24. März 2019 Feature, Hörfunk

In Kairo kommen Comickünstler*innen järhlich zum dreitägigen Comix Festival zusammen. Für den Deutschlandfunk Kultur habe ich das Festival besucht und Künstlerinnen getroffen, die Charaktere fernab von Klischees zeichnen. Ihre Geschichten handeln von Superheldinnen, die gegen sexuelle Belästigung kämpfen, von Depression und Stereotypen wie einer Bauchtänzerin – die als Astronautin auf dem Mond tanzt. Die Sendung zum Thema „sichtbar machen“ gibt es im Deutschlandfunk Kultur zum Nachhören.

Kampf um öffentlichen Raum in Beirut

1. Juli 2018 Feature, Hintergrund, Web

Immobilien-Spekulationen im Libanon zwingen Mieter*innen aus ihren Häusern und vertreiben Fischer vom Hafen. Die neoliberale Baupolitik lockt profitgierige Investor*innen. Aktivist*innen kämpfen deshalb für ihr Recht auf die Stadt: Öffentliche Grünflächen, bezahlbarer Wohnraum und Zugang zum Meer. Der Hintergrundartikel ist im Online Magazin der Rosa-Luxemburg Stiftung erschienen.

Im Minivan durch Beirut

12. Mai 2018 Feature, Hörfunk

Der informelle Van Nummer 4 ist ein soziokulturelles Phänomen in Beirut. Eine Radio-Fahrt entlang der Route, die einst die Grenze zwischen Muslimen und Christen im Bürgerkrieg war und heute Doktoren mit Schuhputzern, Antiquitätenhändler mit Versace und hupende Autos mit zwitschernden Vögeln verbindet. Das Feature und die zugehörige Bilderstrecke für WDR5 finden sich hier.

Neoliberaler Bau-Kapitalismus in Beirut

20. März 2018 Feature, Hörfunk

Presslufthammer und Zement, Kräne und Betonplatten: In Beirut wachsen Wolkenkratzer in die Höhe, verbauen die Sicht aufs Mittelmeer. Grund und Boden sind privatisiert, Gesetze locken profitgierige Investoren. Aktivist*innen kämpfen deshalb für ihr Recht auf die Stadt: Öffentliche Grünflächen, bezahlbarer Wohnraum und Zugang zum Meer.